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Wie jedes Jahr fand auch heuer wieder ein
internationaler Jungfliegeraustausch in 14 Länder der Erde statt. 2 der 15
österreichischen Teilnehmer waren in den Vereinigten Staaten von Amerika zu Gast.Steiner
Lukas (19 Jahre, Segelflugschein- und Privatpilotenscheinbesitzer) und Wolfgang Reithmayr
( 22 Jahre, Fallschirmspringer, dreifacher Juniorenstaatsmeister und Vizeeuropameister)
waren diese Vertreter Österreichs.
Am 18. Juli reisten wir vom Flughafen Wien Schwechat nach Washington DC, dem Treffpunkt
aller Air Cadets in den USA. Schon am Airport München trafen wir unsere
"Kollegen" aus Deutschland und Frankreich - leicht zu erkennen, denn wir reisten
alle in Uniform. Nach der Ankunft in Washington ging es weiter ins Hotel Hilton, wo wir
bestens aufgehoben waren. Nach einer kleinen Runde im Pool gab es dann das Welcome Dinner,
wo sich alle 105 Cadets aus 14 Nationen trafen - Australien, Belgien, Canada, Finnland,
Frankreich, Deutschland, Hong Kong, Israel, Japan, Niederlande, Norwegen, Phillipinen,
Schweden, Schweiz, Türkei und England.
Zwei Tage lang machten wir die Hauptstadt der USA unsicher, besichtigten das Capitol, das
berühmte Weiße Haus, das Pentagon, Arlington Memorial, das Denkmal von Abraham Lincoln
und natürlich das bekannte Air and Space Museum, das selbstverständlich bei uns
Jungfliegern das Highlight war. |
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In DC erfuhren wir Österreicher auch, dass
wir nach Oklahoma City weiterfliegen werden unser erster Gedanke: Kalt wird uns
sicher nicht - bei 42°C im Schatten. Die anderen Kollegen wurden in weitere 12
Bundesstaaten aufgeteilt.
Am 21 Juli ging es für uns und sechs Kanadier weiter nach Oklahoma City. Wir waren
wirklich froh, daß Klimaanlagen dort sehr beliebt waren, denn als wir ankamen, stand die
Sonne am höchsten Punkt und es war einfach HOT.
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Wir wurden sehr nett empfangen und es gab
einen Welome Brunch im Officers Club auf der Tinker Air Force Base, wo wir auch unsere
Host-family kennen lernten. Am Abend grillten wir dann noch mit der Familie und einigen
Nachbarn und ließen einen anstrengenden Tag ausklingen.
Nächster Tag ,Temperatur: 43°c: Host Family day. Wir fuhren in einen Wildlife
Reservation Park, in ein indianisches Museum, auf eine Art "South Fork" -Ranch
und am Abend gab es Dinner bei den Eltern unserer Host-mother eine herrlicher Tag
zum relaxen....
Denn am nächsten Tag hieß es früh aus den Federn: wir hatten einen Termin auf der
Tinker Air Force Base, der grössten in Oklahoma. Dort sind ständig 14000 Leute
beschäftigt und es werden dort alle Arten von Jet engines gebaut, überholt und gewartet
gearbeitet wird in drei Schichten zu je 8 stunden rund um die Uhr.Am Abend
besuchten wir die Einheit für angehende Cadets der Civil Air Patrol.
Nächster Tag, Temp.: 43°C: Besuch des Notfall Centers von Oklahoma City, ein Treffen mit
dem Bürgermeister und am Nachmittag gingen wir in ein Planetarium und schauten uns auch
einen IMAX Film an.
Nächster Tag, Temp.: 42°C: Besichtigung des Oklahoma City National Memorial, das den 168
Personen gewidmet ist, die am 19. April 1995 durch den Anschlag auf ein öffentliches
Gebäude getötet wurden. Man hat auf diesem sehr traurigen Platz gespürt, wie die
Einwohner noch immer an die Vergangenheit denken und es hat uns alle sehr
erschüttert und betroffen gemacht.
Am Nachmittag gönnten wir uns dann einen Besuch eines Wildwasserparks, wo wir unseren
Spaß hatten.
Nächster Tag, Temp.: 46°C: wir fuhren zur Vance Air Force Base, dem Trainingszentrum
angehender Piloten in der US Army. Dort hatten wir die Möglichkeit, uns den Betrieb einer
Kaserne und die Ausbildung genauer anzuschauen und das Highlight: ein Simulatorflug
auf einer T1A, ein kleiner Passagier- und Transportflieger mit Jetantrieb. |
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Am Abend Dinner bei Eskimo Joe´s, einem sehr bekannten Restaurant, das auch durch seine
T-Shirts beliebt ist. Es gibt nur ein "Leiberl", das öfter verkauft wird: das
Hard Rock Cafe T- Shirt.Nächster Tag, Temp.:kühl: 39°C: Cowboy Hall of Fame , wo
alles aufbewahrt wird was mit den Cowboys zu tun hat, von den Anfängen bis zur Jetztzeit.
Nach dem eher trockenen Museum ging es dann nach Frontier City, einem Amusement-park, in
dem es vor Hochschaubahnen nur so wimmelte, gerade das richtige für Flieger.
Nächster Tag, Temp.: 41°C: ein Spitzen-Tag: wir hatten die Möglichkeit, mit nagelneuen
Cessnas172 der Civil Air Patrol zu fliegen. Jeder hatte eine Stunde Zeit und konnte machen
was er will.
Wolfgang und ich flogen mit einem Instructor nach El Reno, ein Flugplatz mit einer für
amerikanische Verhältnisse kleinen Runway. Doch ich meinte nur: wer in Österreich landen
kann, kann fast überall auf der Welt landen. somit war das auch kein Problem und
wir genossen unseren Flug über die endlosen Weiten Oklahomas.
Nächster Tag, Temp.: 43°C: Zeit zum Shoppen, am Abend gab es eine Pool-party
Letzter Tag, Temp.:nochmals: 43°C: gingen ins Kino, abends Abschlussdinner, bei dem wir
uns alle bedankten für tolle 10 Tage, die wir in unserem Leben nie vergessen werden. |
Am 31.Juli ging es dann in der Früh zurück nach
Washington.
Dort angekommen entspannten wir unser wieder im Pool und bereiteten eine Rede für das
große Abschlussdinner vor, denn jede Gruppe musste nun über ihre Erlebnisse, die sie
gemacht hatte, referieren. Und so dauerte dieses Essen mehr als 3 Stunden, in denen viel
gelacht wurde und Erinnerungen von den ereignisreichen letzten zehn Tage wiederkehrten.
Die Nacht ging dann natürlich noch länger: Adressen und Mitbringsel wurden ausgetauscht,
diskutiert wurde, berichtet wurde und natürlich wurden Freundschaften geschlossen..
Am 1.August 2001 hieß es dann Abschied nehmen. Es war schon traurig, denn unsere
Oklahoma-Gruppe hatte sich super verstanden aber wir werden uns sicher wieder
einmal sehen so haben wir es uns ausgemacht.
Zum Schluss möchten wir noch Lob und Dank an die Civil Air Patrol richten: es war alles
bestens organisiert, es gab nie einen Tag an dem uns langweilig war und die Erlebnisse,
die wir machen durften, sind einfach unvergeßlich.
IACE ist eine tolle Organisation für junge Leute, die am Fliegen interessiert sind und
jeder, der die Möglichkeit hat mitzumachen, sollte diese auch nützen.
Wir danken auch dem österreichischen Aeroclub, der seit vielen Jahren jungen Fliegern
diese Reisen zum Kadettenaustausch ermöglicht.
Wolfgang Reithmayr +Lukas Steiner
(Wer sich den Bericht als pdf-Datei herunterladen möchte - Hier
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